vom 10.08.2020 15:57:21 Uhr

Halbzeit bei der Sanierung der Ortsdurchfahrt

In der Burtenbacher Hauptstraße rollt der Verkehr jetzt wieder am Rathaus vorbei

Seit kurzem sind die Straßensanierungsarbeiten der Burtenbacher Ortsdurchfahrt vom Nordanschluss der Umgehungsstraße bis zum Rathaus auf einer Länge von rund 1,3 Kilometern abgeschlossen. Von Jettingen-Scheppach kommend kann der Verkehr nun wieder ungehindert in Richtung Kemnat rollen. Im nächsten Bauabschnitt sind bei der früheren Staatsstraße 2025 nun die Arbeiten in der Ortsmitte, in Richtung Münsterhausen, angelaufen.

Nach der Verkehrsfreigabe der Ortsumfahrung im Herbst 2015 wurde mit den Planungen für die Innensanierung begonnen. 2018 wurde auf der ganzen Länge der Hauptstraße die Hauptwasserleitung ausgetauscht. Seit Mitte März 2020 erfolgt nun auf einer Gesamtlänge von 2,7 Kilometern die Sanierung des Straßenbelags inklusive aller Gehwege, die Erneuerung der kompletten Straßenbeleuchtung sowie das Errichten neuer und barrierefreier Bushaltebuchten. Gleichzeitig wurden die in den Abwasserkanälen festgestellten Schäden beseitigt. Rund 2,73 Millionen Euro werden die Kosten für die Gesamtmaßnahme betragen. Bei der Erneuerung des Fahrbahnbelags wird sich der Freistaat Bayern mit mehreren hunderttausend Euro angemessen beteiligen, für die Sanierung der Gehwege gibt es eine Förderung in Höhe von 306.000 Euro und auch hinsichtlich der Haltebuchten kann die Marktgemeinde mit einem Betrag in Höhe von etwa 10.000 Euro rechnen.

Was ihn besonders freue, das sei die hervorragende Zusammenarbeit zwischen der Marktgemeinde, dem Ingenieurbüro und dem Bauunternehmen LS Bau, Thannhausen, unter Einbindung der Anwohner, betont Burtenbachs Bürgermeister Roland Kempfle. „Es wurde schnell, zuverlässig und sauber gearbeitet.“ Einen ganz besonderen Dank spreche er allen Anliegern dafür aus, dass sie die Unannehmlichkeiten, mit denen diese in den vergangenen Wochen und Monaten konfrontiert gewesen seien, so wohlwollend mitgetragen haben, erklärt Bürgermeister Kempfle. Kurz vor Jahresende sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dann gehören die mit der Sanierung der Ortsdurchfahrt verbundenen Einschränkungen und Belästigungen endgültig der Vergangenheit an. „Wir liegen bestens im Plan“, bestätigt Nathalie Wolber vom Ingenieurbüro Degen und Partner in Günzburg.

Neben der Sanierung der Ortsdurchfahrt sind parallel bereits weitere größere Vorhaben mit einem Gesamtvolumen in Höhe von rund zehn Millionen Euro am Laufen. Dies sind die Erweiterung des Kindergartens, dem „Haus der kleinen Hände“, mit Kosten in Höhe von rund 5,1 Millionen Euro, der Hochwasserschutz in Kemnat mit rund 2,3 Millionen Euro und das Dorfgemeinschaftshaus in Burtenbach mit gut 2,5 Millionen.

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